Gefördert durch

Mobilitätsagentur Stadt Land Rad
in der Modellregion Stettiner Haff

 
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Projektabschluss
Rund 40 Projekte und Initiativen werden in den beiden Modellregionen Stettiner Haff und Südharz-Kyffhäuser zur Bewältigung des demografischen Wandels vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Rahmen des Modellvorhabens "Demografischer Wandel" gefördert. Im Frühjahr 2009 wurde das Modellvorhaben auf die westdeutschen Regionen Werra-Meißner-Kreis und Nordfriesland ausgeweitet. Präsentiert werden die Projekte unter: www.region-schafft-zukunft.de

Projektinformation

Mobilitätsagentur Stadt Land Rad in der Modellregion Stettiner Haff - Förderung der Radverkehrsmobilität von Bürgerinnen und Bürgern in den Landkreisen Ostvorpommern und Uecker-Randow, Land Mecklenburg-Vorpommern

Seit Dezember 2008 fördert das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung das Vorhaben „Mobilitätsagentur Stadt Land Rad in der Modellregion Stetti-ner Haff“. Die Modellregion - bestehend aus den Landkreisen Ostvorpommern und Uecker-Randow - ist eine der beiden ostdeutschen Regionen, die im Rahmen des Modellvorhabens Demografischer Wandel von der Bundesregierung unterstützt wird. Projekte verschiedener Themenfelder sollen Wege für die Zukunftsgestaltung der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen aufzeigen und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürgern deutlich verbessern.
Zentral ist hierbei eine gute Erreichbarkeit für alle. Selbstbestimmt mobil zu sein und Erreichbarkeit selbst zu gestalten, das ist der Wunsch eines jeden Bürgers und einer jeden Bürgerin unabhängig vom Anlass, von den körperlichen Fähigkeiten, vom Alter oder von den finanziellen Möglichkeiten. Das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel bietet solch eine kostengünstige und selbstbestimmte Form der Mobilität und damit die Chance, die Erreichbarkeit von zentralen Einrichtungen der Daseinsvorsorge auch dann zu sichern, wenn die Wege länger werden und eine ÖPNV-Versorgung wirtschaftlich nicht mehr tragfähig ist.
Hier kann das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel einen wesentlichen Beitrag zur Da-seinsvorsorge leisten. Auf dem Weg dahin werden Kommunalvertreter, Interessensverbände, Dienstleister und Bürgerinnen und Bürger der Landkreise Uecker-Randow und Ostvorpommern vom Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin und der PTV Planung Transport Verkehr AG in den kommenden zwei Jahren begleitet.
Ziel ist es, die Bewohner in ländlichen Regionen zum Radfahren zu motivieren, den Fahrradverkehr und seine Infrastruktur als eine kostengünstige Form selbstorganisierter Mobilität für jedermann zu fördern und Netzwerke partizipierender Fokusgruppen zu schaffen.
Eine regional agierende Mobilitätsagentur soll als Moderations-, Kontakt- und Beratungsstelle dienen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Dienstleister, Gruppen oder Vereine haben die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und den Entwicklungsprozess und Betrieb der Mobilitätsagentur in Zukunft selbst zu moderieren und organisieren. Das Projekt berücksichtigt insbesondere die Zielgruppen, die bisher keine Möglichkeit zur Selbsthilfe haben, mobilitätseingeschränkte Personen, Senioren, Kinder und Jugendliche. Synergien ergeben sich in der Verknüpfung von Fahrradverkehrsangeboten mit weiteren Verkehrsträgern, aber auch in der Verknüpfung mit verschiedenen Dienstleistungen, die davon partizipieren.